1937 folgte der Verkauf und die Reparatur von DKW-Motorrädern, 1938 der Automarke Opel. Beginn der Motorradproduktion. Nach dem Krieg, 1952, begann die Idee des eigenen Motorrads Gestalt anzunehmen, und ein Jahr später stand der erste Prototyp mit einem 98-cm³-Sachs-Motor aus dem Gunskirchner (Oberösterreich) Rotax-Werk auf den Rädern - die „Moser-KTM 100“ – Moser, weil Hans Trunkenpolz damals nachkriegsbedingt als Kompagnon einen gewissen Moser hatte und noch nicht unter KTM firmieren durfte. Der Name "KTM" war hingegen schon existent, ehe noch der 1953 neu hinzukommende Kompagnon Ernst Kronreif in die Firma eintrat und das "K" des dann langjährig gültigen vollen Firmen-Wortlauts „KTM-Motorfahrzeugbau KG“, Kronreif & Trunkenpolz Mattighofen beisteuerte. 1954 begann die Serienproduktion von Motorrädern, wobei das Unternehmen nahezu sämtliche Komponenten, wie Bremsen und Kühler, selbst produzierte. Die Motoren kamen von Rotax aus Gunskirchen, selten auch von Puch und für die Exportvarianten (z. B. in die Schweiz) von Fichtel & Sachs. In den 1950er-Jahren wurden Motorräder wie die Modelle "Tourist", "Mustang" oder „Tarzan“ produziert. Und 1957 wurde der weltweit erste Mopedroller der Fachwelt präsentiert: Mecky. Aber auch für den Rennsport entwickelte KTM Motorräder. Zunächst waren es Motoren von MV-Agusta, später konstruierte daraus Ludwig Apfelbeck einen neuen Motor. 1960 kam der beliebte Roller „Ponny I“ auf den Markt, zwei Jahre später "Ponny II". In den 1960er Jahren begann man mit der Fahrradproduktion. Mitte der 1970er Jahre brachte dann KTM als erster Mopedhersteller ein 50-cm³-Moped mit Magnesium-Vollgussrädern auf den Markt, das bereits gut 100 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichte. Daneben wurden weiterhin Fahrräder hergestellt. Um diese Zeit begannen auch die ersten heimische Erfolge der Marke im Motocross Sport. Nach dem plötzlichen Tod des Ingenieurs Kronreif im Jahr 1960 und dem Tod vom
zweiten Firmengründer, Hans Trunkenpolz, nannte sich das Unternehmen wieder Krafträder Trunkenpolz Mattighofen, das
mit 180 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,5 Millionen € erreicht und vom Sohn Erich Trunkenpolz bis zu dessen Tod 1989
geleitet wurde. Insolvenz und Filetierung Obwohl KTM 1983 mit Motorrollern und Mofas noch einen Umsatz von über 50 Millionen Euro erzielte, wurde 1988 die Motorrollerproduktion eingestellt und 1991 Insolvenz angemeldet. Die KTM AG wurde damals von Banken verwaltet, die das Unternehmen filetierten. Es entstanden vier neue, eigenständige Unternehmen:
Motorsport
Bereits 1954 waren bei der „Internationalen Alpenfahrt“ schon zwei 125-cm³-KTM-Tourist-Motorräder mit
fußgeschaltenen Dreigang-Rotax-Motor am Start. (Quelle: Wikipedia) |